Du bist Berufen! Zu Mehr?

Dein spezieller Platz in der katholischen Kirche

Du bist Berufen als Kind Gottes zu Leben und bei Ihm zu sein! 

Aber Vielleicht ruft dich Gott an einen speziellen Platz in der katholischen Kirche!

“Denn unser Leben auf Erden erreicht seine Fülle, wenn es zu einer Gabe wird.

PAPST FRANZISKUS 

CHRISTUS VIVIT, SCHREIBEN AN DIE JUNGEN MENSCHEN UND AN DAS GANZE VOLK GOTTES 

Dein Leben Gott geweiht als…

Priester

Du stellst Dir die Frage, ob Du Priester werden sollst? Du weißt aber nicht genau, ob das Dein spezieller Ruf Gottes für Dich ist?

Habe ich eine Berufung zum Priester?

Lies Dir diese Aussagen durch, nimm sie mit ins Gebet und handle dann nach dem, was Du für richtig hälst.Gott weiß es es schon, ob Du eine Berufung zum Priestertum hast.

– Eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus ist mir wichtig.

– Man hat mir gesagt, ich würde einen guten Priester abgeben.

– Ich habe Berufungsmaterialien auf meinem Computer.

– Zur Heiligen Messe und zur Anbetung zu gehen ist ein sehr wichtiger Teil meines Glaubenslebens.

– Der Gedanke, Priester zu werden, kommt immer wieder auf.

– Ich habe Angst, meinen Freunden und meiner Familie zu sagen, dass ich über das Priestertum nachgedacht habe.

– Ich fühle mich gerufen, mehr von mir selbst an andere weiterzugeben.

– Nachdem ich die Lesungen in der Messe gehört habe, denke ich darüber nach, wie ich predigen würde.

– Ich habe den brennenden Wunsch, den Menschen zu helfen, Christus näher zu kommen und die Wahrheit zu erkennen.

– Ich habe ein starkes Gefühl, dass das, was ich für die Zukunft geplant habe, nicht das ist, was Gott für mich geplant hat.

Wenn einige dieser Aussagen widerspiegeln, wie Du Dich fühlst, wenn dein Herz noch stärker klopft, wenn du ein größeres Verlangen verspürst, herauszufinden, ob Gott dich beruft, dann kontaktiere gleich den Leiter der Berufungspastoral des Bistums Speyer.

Habt keine Angst, der Herr will nur das Beste für Dich – und das wollen wir auch!

Was macht ein Priester den ganzen Tag?

Die meisten Diözesanpriester sind Pfarrer. Sie feiern sonntags und unter der Woche mit ihrer Pfarrer die Messe, nehmen ihnen die Beichte ab, salben sie, wenn sie krank sind, taufen, heiraten und beerdigen sie. Sie predigen das Wort Gotte, unterrichten in Schulen und leiten Glaubensgesprächgruppen. Sie hören sich die Freuden und Sorgen ihrer Gemeinde an. Sie können mit Gruppen von älteren Menschen, mit Gruppen von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen und mit Eltern arbeiten.

Ein Diözesanpriester kann auch hauptamtlich im Krankenhaus oder als Schulseelsorger und Religionsleher eingesetzt sein. Oder er kann bei der bundeswehr als Militärseelsorger eingesetzt werden. Und er kann… in vielen anderen Berreichen der Kirche und Gesellschaft dienen.

Grundlegend für den Dienst eines jeden Priesters ist es, das Wort Gottes zu predigen, die Sakramente zu feiern und dem Volk Gottes zur Verfügung zu stehen. Es ist ein nicht ganz unanstrengendes, lohnendes Leben, das Ausdauer und geistliche Reife erfordert.

Wie werde ich Priester?

Für die Zulassung und Aufnahme von neuen Priesteramtskandidaten ist der Regens des Priesterseminars zuständig.

Der erste Schritt im Zusammenhang mit einer Bewerbung ist deshalb ein Gespräch mit ihm. Er informiert über die Zugangswege, die Bewerbungsunterlagen, den Studienverlauf, die Voraussetzung und vieles mehr. Gleichzeitig macht er sich mit dem Bewerber auf den Weg, um herauszufinden ob tatsächlich die Anfänge eines Berufungsweges zum Priesteramt erkennbar sind und ob der Bewerber geeignet erscheint. Ist dies der Fall, so schlägt er dem Bischof den Bewerber zur Aufnahme unter die Priesteramtskandidaten vor.

 

Ausbildungsweg:

Die Priesterausbildung im Bistum Speyer gliedert sich vom Eintritt ins Seminar bis hin zur Priesterweihe in drei AbschnittePropädeutikumTheologiestudium und Pastoralkurs. Seit 2008 arbeiten die vier Diözesen der Metropolie Bamberg in der Ausbildung zusammen. So übernimmt das Bamberger Priesterseminar die Gestaltung des Propädeutikums. Studienorte sind Eichstätt (für Eichstätter und Speyerer Priesterkandidaten) und Würzburg (für Bamberger und Würzburger Priesterkandidaten). Speyer ist für die Durchführung des Pastoralkurses zuständig.

Am Anfang der Priesterausbildung steht das sogenannte Propädeutikum („Vorkurs“). Es soll auf das Theologiestudium an der Universität vorbereiten und in das Leben in einem Priesterseminar einführen. Die Speyerer Priesterkandidaten sind, wie bereits beschrieben, ein Jahr lang im Bamberger Priesterseminar, zusammen mit Eichstätter, Würzburger und Bamberger Priesterkandidaten sowie den Kandidaten der ostdeutschen Diözesen.
Das Propädeutikum versteht sich, wie oben beschrieben, als Sprachschule. Deshalb gibt es die Möglichkeit, entweder Latein oder Griechisch zu lernen. Zudem werden in einem Grundkurs hebräische Sprachkenntnisse vermittelt. Durch die zwei Sprachen, die so schon im Propädeutikum abgeschlossen werden, entspannt sich der Studienbeginn an der Universität.
Auch als Lebensschule versteht sich das Propädeutikum. An zwei Wochentagen ist für ca. 5 Monate in Bamberg ein Sozialpraktikum integriert, wobei man sich seinen Einsatzort (Altenheim, Kindergarten, Behinderteneinrichtung, etc.) selbst wählen kann. Dabei lernen die Propädeutiker, sich in den Dienst am Mitmenschen einzuüben und erleben sich gleichzeitig in ganz praktischen Lebensumfeldern. Hinzu kommen Kurse wie Gesangs- und Sprecherziehung, welche sich durch das ganze Jahr ziehen.
Zur Glaubensschule des Propädeutikums gehören Glaubens- und Spiritualstunden. Dazu kommt die Einführung in Formen des persönlichen Betens wie auch des Stundengebetes und der Messfeier.
Das Highlight des vorbereitenden Jahres in Bamberg ist sicherlich die Bibelschule, eine vierwöchige Israelreise. Dabei bewegen sich die Propädeutiker gewissermaßen auf den Spuren Jesu und nimmen so einen großen persönlichen Gewinn für ihr Glaubensleben mit, bevor der nächste Ausbildungsabschnitt beginnt.

Da es im Bistums Speyer keine Universität mit einer Theologischen Fakultät gibt, studieren die Speyerer Priesterkandidaten seit vielen Jahrzehnten an auswärtigen Studienorten. Derzeit studieren Speyerer in Eichstätt, München und Rom. Aufgrund der Zusammenarbeit der vier Diözesen der Metropolie beginnen die Speyerer Kandidaten ihr Theologiestudium mittlerweile an der einzigen Katholischen Universität Deutschlands in Eichstätt. Das Barockjuwel im Herzen Bayerns liegt an der Altmühl, einem kleine Flüsschen, das zum Spazieren, Rad – oder Kanufahren einlädt.
Zusammen mit den Priesterkandidaten des Bistums Eichstätt wohnen die Speyerer im dortigen Priesterseminar, wo sie auch am Hausprogramm teilnehmen. Die Vorlesungen besuchen sie zusammen mit anderen Studenten an der Universität. Ein großer Vorteil ist die räumliche Nähe von Seminar und Uni. Zu den Studienfächern gehören Bibelwissenschaften, Liturgik, Pastoraltheologie, Philosophie, Kirchenrecht und vieles andere mehr.
Zwei Jahre lang leben die Priesterkandidaten im Seminar. Während des sogenannten Freijahres (3. Jahr) suchen sie sich einen anderen Studienort. Dort setzen sie das Theologiestudium fort, müssen sich aber selbst um eine Wohnung und ihre Versorgung kümmern. So lernen sie selbstständig für sich zu sorgen und erfahren, wie das Leben außerhalb des Seminars läuft.
Nach den beiden Freisemestern, die der persönlichen Reifung dienen sollen, steht die Entscheidung an, ob sie für die weiteren zwei Jahre des Studiums ins Priesterseminar nach Eichstätt zurückkehren wollen oder nicht. Denkbar ist auch eine Fortsetzung des Studiums im Herzoglichen Georgianum im Herzen der Weltstadt München. Das Studium schließt mit dem Magister der Theologie ab.

Zum letzten Ausbildungsabschnitt kehren die Theologen nach Speyer zurück. Während der letzten beiden Jahre vor der Priesterweihe üben sie sich in viele pastoralpraktischen Tätigkeiten ein. Nun geht es beispielsweise darum, predigen zu lernen oder eine Schulstunde zu erarbeiten und vor der Klasse zu unterrichten. Die ganz praktische Gemeindearbeit wie Erstkommunionvorbereitung oder Erwachsenenkatechese werden genauso eingeübt wie die liturgischen Dienste. Hierher kommen neben den Speyerern auch Eichstätter, Würzburger und Bamberger Priesteramtskandidaten, um sich auf die seelsorglichen Herausforderungen in den Gemeinden vorzubereiten.
Während des Pastoralkurses pendeln die Priesteramtskandidaten zwischen dem Priesterseminar und ihren Praktikumspfarreien hin und her. Geht es im Seminar um die Einübung von pastoralprakitschen Fähigkeiten und deren Reflexion, so erleben sie in den Praktikumpfarreien die ganz konkrete Gemeindearbeit. Am Beginn des 2.Pastoralkursjahres steht die Weihe zum Diakon, am Ende schließlich die Priesterweihe.

Nicht nur junge Menschen mit Abitur fragen nach ihrer Berufung und danach, welchen Weg Gott mit ihnen gehen möchte. Immer wieder stellt sich diese Frage auch Männern, die schon etwas älter sind und bereits mitten im Berufsleben stehen. Auch dann ist es natürlich möglich, dieser Berufung zu folgen. Für Männer ab dem Alter von 25 Jahren mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung hat die Deutsche Bischofskonferenz ein Ausbildungsinstitut geschaffen in dem es möglich ist, auf dem dritten Bildungsweg ohne Abitur zu einem theologischen Studienabschluss zu kommen. Voraussetzungen dafür sind die Vollendung des 25. Lebensjahres und eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Weitere Infos & Kontakt

Leiter der Berufungspastoral im Bistum Speyer

Kaplan Matthias Schmitt
Webergasse 11
67346 Speyer
Tel. 06232/102-337

info@berufungspastoral-speyer.de oder Hier!

Leiter des Priesterseminars Speyer

Regens Markus Magin
Am Germansberg 60
67346 Speyer
Tel. 06232/6030-0
regens@sankt-german-speyer.de

Diakon

Der Diakon sorgt sich um die Menschen, die besonders auf die Diakonie der Gemeinde angewiesen sind. Er versucht, für menschliche Not zu sensibilisieren und zur Mithilfe anzuregen. Die Aufgabe des Diakon steht daher in Bezug zur gesamten Gemeindepastoral: Jugend, Ehe und Familie, Alte und Kranke, Wohnviertelapostolat, Beratungsdienste, Erziehung, Begleitung und Betreuung von Menschen in schwierigen Situationen.

Was sind die Aufgaben eines Diakons?
Der ständige Diakon ist in den drei Grunddiensten der Kirche tätig:
  • Dienst am Nächsten (z. B. Krankenpastoral, Altenpastoral, Kontakt zur Caritas vor Ort, Sorge um Randgruppen Hausbesuche etc.)
  • Dienst am Wort (z. B. Predigtdienst in der Eucharistiefeier, Ansprachen bei Wortgottesdiensten, Mitwirkung in der Katechese, Glaubensgespräche etc.)
  • Dienst in der Liturgie (z. B. Assistenz bei der Eucharistiefeier, Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Leitung von Wort-Gottes-Feiern, Mitarbeit im Liturgiekreis etc.)
Was sind die Voraussetzungen?
Bewerber für den Diakonat können verheiratet sein oder sich bei der Weihe zum Zölibat verpflichten. Das Mindestalter zum Zeitpunkt der Weihe liegt bei 35 Jahren. Die Ausbildung muss bis zum 55. Lebensjahr aufgenommen werden. Bei verheirateten Bewerbern ist das Mittragen der geistlichen Berufung durch die Ehefrau unentbehrliche Bedingung. Die Ehefrau muss ausdrücklich der Ausbildung und Weihe zustimmen.
Wichtig sind:
  • Freude am Glauben
  • Bemühen um ein Leben aus dem Glauben
  • Aktive Teilnahme am Leben der Gemeinde
  • Bereitschaft und Fähigkeit, auf Nöte von Mitmenschen einzugehen
  • Körperliche und seelische Gesundheit
  • Abgeschlossene Berufsausbildung
  • Bewährung im Beruf
  • Bewährung in Ehe und Familie bzw. in der Lebensform der Ehelosigkeit
  • Teamfähigkeit
    Diakon - Hauptberuflich oder Nebenberuflich?

    Diakon im Hauptberuf

    Zum hauptberuflichen Diakonat gibt es zwei Zugangswege:

    Als Gemeindereferent bzw. Pastoralreferent mit mehreren Jahren Praxis in der Gemeindepastoral und nach dreijähriger Teilnahme an der diözesanen Ausbildung im Bewerberkreis für den Ständigen Diakonat.
    Oder als Diakon im Zivilberuf nach der abgeschlossenen Diensteinführung und mit entsprechenden pastoralen Zusatzqualifikationen

    Diakon im Zivilberuf

    Der Diakon mit Zivilberuf verwirklicht seinen Auftrag vor allem in seinem zivilen Beruf. Als Berufstätiger hat er die Chance, das Wort Gottes auch an Orten zu bezeugen, wo die Kirche nur schwer persönlichen Zugang findet, zum Beispiel in der Arbeitswelt. Darüber hinaus werden ihm einzelne pastorale Aufgaben übertragen, die er nebenberuflich in einer Pfarrei oder in einem speziellen Bereich der Pastoral wahrnimmt.

        Wie ist der Ausbildungsweg?
        Wer Diakon im Bistum Speyer werden möchte und zur Ausbildung zugelassen ist, wird Mitglied des Bewerberkreises für den Ständigen Diakonat. Die Ausbildung im Bewerberkreis ist die Hinführung zum Dienst als Diakon mit Zivilberuf. Im Rahmen des Bewerberkreises finden schrittweise auch die feierlichen Beauftragungen zum Lektoren- und Akolythendienst sowie die Aufnahme unter die Weihekandidaten (Admissio) statt.
        • Theologischer Grund- und Aufbaukurs der Domschule Würzburg mit Abschluss („Würzburger Fernkurs„)
        • 4 Jahre pastoralpraktische Ausbildung im Priesterseminar in Speyer
        • Teilnahme an den monatlichen Studientagen des Bewerberkreises
        • Jährliche Studienwoche
        • Praktikum (8 Monate)
        Parallel dazu läuft die geistliche Begleitung. Den Abschluss der Ausbildung bildet der Weihekurs (9 Monate) zur unmittelbaren Vorbereitung auf den Empfang der Diakonenweihe.
        Weitere Infos & Kontakt

        Leiter der Arbeitsstelle für Erstgespräch

        Diakon Mathias Reitnauer
        Am Germansberg 60
        Tel. 06232/102-160
        E-mail: diakone@bistum-speyer.de 

        Bischöflich Beauftragter:

        Regens Markus Magin
        Am Germansberg 60
        67346 Speyer
        Tel. 06232/6030-0
        E-mail: regens@sankt-german-speyer.de

         

        OrdensFrau

        Das Leben der Ordensfrauen ist vielfältig und zeitlos. Ordensfrauen eint, dass sie in Gemeinschaft leben. Durch Gelübde oder Versprechen haben sie ihr Leben Gott und dem Dienst am Menschen geweiht. Ihre Lebensgestaltung basiert auf einer oft langen geistlichen Tradition und sucht immer neue Bezüge zur Gegenwart. Damit antworten Ordensfrauen auf Nöte ihrer Zeit, auf Bedürfnisse der Kirche und auf Entwicklungen in Staat und Gesellschaft. Zu den bekanntesten Ordensfrauen zählen Klara von Assisi, Edith Stein und Mutter Teresa.

        Wie leben Ordensfrauen?

        Die einzelnen Orden stellen je nach GründerIn besondere Merkmale Jesu in den Mittelpunkt: Jesu Liebe zu den Armen und Geknechteten, seine Hilfe für die Ausgestoßenen, Jesus als Lehrer oder als Arzt der Kranken, Jesus als Betender im Dialog mit dem göttlichen Vater. So leben Ordensfrauen in Gemeinschaft ihr jeweiliges Charisma, das ihnen der Heilige Geist geschenkt hat. Sie haben sich von der Ausrichtung ihres Ordens angesprochen gefühlt und darauf mit dem Eintritt reagiert. Ihre Lebensform wird durch die evangelischen Räte (von Evangelium – frohe Botschaft) bestimmt, deren Einhaltung sie in ihrer Profess öffentlich versprechen.

        • Armut meint, auf persönlichen Besitz zu verzichten und bescheiden zu leben.
        • Ehelose Keuschheit bedeutet, auf Ehe und Familie zu verzichten und in sexueller Enthaltsamkeit und Wahrhaftigkeit zu leben.
        • Gehorsam heißt, sich der Führung Gottes anzuvertrauen und sich seinem Willen durch die Ordensobere nach der jeweiligen Ordensregel zu unterstellen.

        In bestimmten Ordensgemeinschaften kommen noch andere Gelübde hinzu, wie zum Beispiel die „stabilitas loci“, die Ortsgebundenheit, das heißt die Entscheidung in dem Kloster zu bleiben, in das man eingetreten ist. Für Ordensfrauen ist ihre Lebensform ein Geschenk Gottes und Glaubenszeugnis zugleich.

        Kann ich mir das mal anschauen und wie gehts weiter?

        Viele Ordensgemeinschaften bieten die Möglichkeit, „Kloster auf Zeit“ zu erleben. Nach ersten Kontakten und Gesprächen folgt für Interessentinnen eine verbindlichere Zeit des Mitlebens im Orden, um sich gegenseitig besser kennenzulernen. Am Ende eines mindestens zwölfmonatigen Noviziats müssen Orden und Novizin über die nächsten Schritte in der Gemeinschaft übereinkommen. Werden die Ordensgelübde (Profess) dann abgelegt, verspricht die Novizin, ihren Weg im Orden fortzusetzen. Die Gelübde können mehrmals erneuert werden. Die endgültige Bindung wird durch die Ewige Profess besiegelt. Ordensfrauen werden für ihre Arbeitsbereiche und Aufgaben aus- und weitergebildet.

        Wo leben Ordensfrauen im Bistum Speyer?

        Unbeschuhte Karmelitinnen vom II. Orden OCD
        Karmelitinnenkloster St. Josef, 76846 Hauenstein, Tel. 06392/1430
        Karmelitinnenkloster Maria Mutter der Kirche, Remlingstraße 83, 67346 Speyer, Tel. 06232/25518

        Zisterzienserinnen von der strengen Observanz (Trappistinnen) OCSO
        Kloster Gethsemani, 67814 Dannenfels, Tel. 06357/256 (Website)

        Kongregation der Dominikanerinnen zu hl. Maria Magdalena OP
        Kloster St. Magdalena, Hasenpfuhlstraße 32, 67346 Speyer, Tel. 06232/25081

        Schwestern von Maria Rosenberg. Gemeinschaft im Geist des hl. Dominikus
        Maria Rosenberg, Rosenbergstr. 22, 67714 Waldfischbach-Burgalben, Tel. 06333/923-200

        Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern)
        Kloster St. Maria, 67472 Esthal, Tel. 06325/9542-0

        Kongregation der Helferinnen S.A.
        Niederlassung: Leuschnerstraße 151, 67063 Ludwigshafen, Tel. 0621/5494852

        Missionsschwestern vom hlst. Herzen Jesu Hiltrup
        Johanneum, Kardinal-Wendel-Straße 12, 66424 Homburg, Tel. 06841/99304-0

        Kongregation der Dillinger Franziskanerinnen OSF
        St. Franziskus-Gymnasium und -realschule, St.-Franziskus-Straße 2, 67655 Kaiserslautern, Tel. 0631/3175-0

        Institut St. Dominikus Speyer OP
        Institut St. Dominikus, Vincentiusstraße 4, 67346 Speyer, Tel. 06232/912-0

        Ordensgemeinschaft der Armen Franziskanerinnen von der Hl. Familie zu Mallersdorf
        Nardinihaus, Klosterstraße 1-3, 66953 Pirmasens, Tel. 06331/722-0

        Kongregation der Schwestern vom hl. Paulus
        Generalat, Bussereaustraße 16, 76858 Herxheim, Tel. 07276/9663-0

        Säkularinstitut der Schönstatter Marienschwestern
        Provinzialat: Dietershausen, Marienhöhe 4, 36093 Künzell, Tel. 06656/981-0

        Institut der Hildegardisschwestern vom Kath. Apostolat e. V.
        Uhlandstraße 8, 66955 Pirmasens, Tel. 06331/1438-0

        Weitere Infos & Kontakt

        Diözesane Arbeitsgemeinschaft der Orden:

        Schwester Judith Velten
        Schwesternstraße 12
        67433 Neustadt a. d. Weinstraße
        Tel. 06321/487 16 20
        sr.judith.velten@t-online.de

        Ordensmann

        Das Leben der Ordensmänner ist vielfältig und zeitlos. Die Lebensgestaltung basiert auf einer oft langen geistlichen Tradition und sucht immer neue Bezüge zur Gegenwart. Männerorden sind unterschiedlich. Je nach Ordensregel betonen sie verschiedene Aspekte des Lebens Jesu. Ordensmänner eint, dass sie in Gemeinschaft leben. Durch Gelübde oder Versprechen haben sie ihr Leben Gott und dem Dienst am Menschen geweiht. Unter den Ordensmännern sind häufig auch Priester und Diakone.

        Wie leben Ordensmänner?

        Ordensmänner in kontemplativen Orden leben hingegen bewusst zurückgezogen. Der Alltag von Ordensbrüdern und Ordenspriestern ist geprägt von Gebetszeiten und Zeiten der Arbeit – gemäß demLeitwort „ora et labora“. Die einzelnen Orden stellen je nach Gründer Merkmale Jesu in den Mittelpunkt: Jesu Liebe zu den Armen und Geknechteten, seine Hilfe für die Ausgestoßenen, Jesus als Lehrer oder als Arzt der Kranken, Jesus als Betender im Dialog mit dem göttlichen Vater. So leben Ordensmänner in Gemeinschaft ihr jeweiliges Charisma, das ihnen der Heilige Geist geschenkt hat. Sie haben sich vom Charisma ihres Ordens angesprochen gefühlt und darauf mit dem Eintritt  reagiert. Ihre Lebensform wird durch die evangelischen Räte (von Evangelium– frohe Botschaft) bestimmt, deren Einhaltung sie in ihrer Profess öffentlich versprechen.

        • Armut meint, auf persönlichen Besitz zu verzichten und bescheiden zu leben.
        • Ehelose Keuschheit bedeutet, auf Ehe und Familie zu verzichten und in sexueller Enthaltsamkeit und Wahrhaftigkeit zu leben.
        • Gehorsam heißt, sich der Führung Gottes anzuvertrauen und sich seinem Willen durch den Ordensoberen nach der jeweiligen Ordensregel zu unterstellen.

        In bestimmten Ordensgemeinschaften kommen noch andere Gelübde hinzu, wie zum Beispiel die „stabilitas loci“, die Ortsgebundenheit, das heißt die Entscheidung, in dem Kloster zu bleiben, in das man eingetreten ist. Ihre Lebensform ist für Ordensmänner Geschenk Gottes und Glaubenszeugnis zugleich.

        Kann ich mir das mal anschauen und wie gehts weiter?

        Viele Orden bieten die Möglichkeit, „Kloster auf Zeit“ zu erleben. Nach ersten Kontakten und Gesprächen folgt für Interessenten schließlich eine verbindlichere Zeit des Mitlebens in der Gemeinschaft. So lernen sie den Orden genauer kennen. Am Ende eines mindestens zwölfmonatigen Noviziats müssen Orden und Novize über die nächsten Schritte in der Gemeinschaft übereinkommen. Werden die Ordensgelübde (Profess) dann abgelegt, verspricht der Novize, seinen Weg im Orden fortzusetzen. Die Gelübde können mehrmals erneuert werden. Die endgültige Bindung wird durch die Ewige Profess besiegelt. Ordensmänner werden für ihre Arbeitsbereiche und Aufgaben aus- und weitergebildet.

        Wo leben Ordensmänner im Bistum Speyer?

        Benediktiner OSB
        Priorat Gräfinthal, 66399 Mandelbachtal 8, Tel. 06804/6838

        Franziskaner-Minoriten OFMConv
        Kloster Maria Schutz, Bismarckstraße 63, 67655 Kaiserslautern, Tel. 0631/34121-0
        Kloster Oggersheim, Kapellengasse 10, 67071 Ludwigshafen, Tel. 0621/682407
        Kloster Blieskastel, Klosterweg 35, 66440 Blieskastel, Tel. 06842/2323

        Franziskaner OFM
        Pfarrei Hl. Kreuz, Augustinergasse 6, 76829 Landau, Tel. 06341/86924

        Gesellschaft Jesu SJ
        Heinrich-Pesch-Haus, Frankenthaler Straße 229, 67059 Ludwigshafen, Tel. 0621/5999-389 (Website)

        Kongregation vom Heiligen Geist CSSp (Spiritaner)
        Gemeinschaft der Spiritaner, Hirschgraben 3, 67346 Speyer, Tel. 06232/75803

        Missionare vom Heiligsten Herzen Jesu MSC
        Johanneum, Kardinal-Wendel-Straße 12, 66424 Homburg, Tel. 06841/99304-0

        Herz-Jesu-Priester SCJ
        Herz-Jesu-Kloster, Waldstraße 145, 67434 Neustadt, Tel. 06321/875-0 (Website)

        Kongregation der Brüder vom hl. Paulus
        Kloster St. Paul, 76857 Völkersweiler, Tel. 06346/5919

        Weitere Infos & Kontakt

        Diözesane Arbeitsgemeinschaft der Orden:

        Schwester Judith Velten
        Schwesternstraße 12
        67433 Neustadt a. d. Weinstraße
        Tel. 06321/487 16 20
        sr.judith.velten@t-online.de

        Pastoralreferent / in

        Pastoralreferent/innen arbeiten an der Schnittstelle von Kirche und Gesellschaft. Dort nehmen sie neue Entwicklungen wahr und versuchen, zeitgemäße Antworten auf Fragen des Lebens und des Glaubens zu geben. Sie sind Ansprechpartner/innen und gestalten Kirche. Dabei arbeiten sie im Team mit anderen zusammen. Pastoralreferent/innen stärken durch ihre theologische und seelsorgerliche Ausbildung die gemeinsame Verantwortung aller Christen. Sie tragen dazu bei, neue Formen der Pastoral zu entwickeln, das Profil von Kirche zu stärken und kirchliches Leben zu entfalten.

        In der Diözese Speyer arbeiten in diesem Beruf 55 Männer und 51 Frauen. Es gibt Vollzeit- und Teilzeitstellen. Sie bringen ihre Charismen in der Pfarrseelsorge, im Schuldienst, Gefängnissen, Krankenhäusern, im Bildungsbereich und in Fachreferaten des Bischöflichen Ordinariats ein. Dort arbeiten sie selbstständig und eigenverantwortlich.

        Was macht ein/e Pastoralreferent/in?

        Eine Pastoralreferentin, ein Pastoralreferent
        •    reflektiert und deutet die Zeit im Licht des Evangeliums
        •    bereitet Menschen auf die Feier der Sakramente vor:
             Taufe, Erstkommunion, Firmung, Ehe
        •    leitet Begräbnisfeiern und begleitet Trauernde
        •    fördert christliche Jugendarbeit
        •    gestaltet Gottesdienste und predigt in Wortgottesfeien
        •    erteilt Schulunterricht in allen Schularten
        •    initiiert Projekte zur Glaubensverkündigung
        •    entwickelt und begleitet pastorale Prozesse
        •    führt Exerzitien- und Besinnungstage durch und berät Ratsuchende

          Wir wird man Pastroalreferent / in?

          Dem Studium der Katholischen Theologie (Magister Theologiae) folgt eine zweijährige Pastoralpraktische Ausbildung am Priesterseminar in Speyer. Nach der Aussendung durch den Bischof und der Zweiten Dienstprüfung, die nach zwei oder drei Jahren Assistentenzeit abgelegt wird, wird man zur Pastoralreferentin/zum Pastoralreferenten ernannt.

          Ab Ende des 2. Studiensemesters wird die Teilnahme am BewerberInnenkreis für den Beruf des Pastoralreferenten/der Pastoralreferentin in der Diözese Speyer erwartet. Interessierte junge Menschen treffen in diesem Kreis auf andere Studierende, mit denen sie sich über gemeinsame Themen austauschen können. In Praktika und Veranstaltungen mit erfahrenen Pastoralreferenten/-innen lernen sie den zukünftigen Beruf kennen. Besinnungstage fördern Lebensentscheidungen und führen in das Geheimnis der Berufung ein.

          Übersicht:

          1. Studium der Katholischen Theologie
          2. Teilnahme am Bewerberkreis
          3. Pastoralpraktische Ausbildung
          4. Aussendung durch den Bischof
          5. Assistenzzeit in einer Pfarrei
          6. Zweite Dienstprüfung
          7. Pastoralreferent/-in in einer Pfarrei oder in einem speziellen (Fach-) Gebiet
          Weitere Infos & Kontakt
          Referentin der Berufungspastoral:

          Pastoralreferentin Sandra Petrollo-Shatout
          Webergasse 11
          67346 Speyer
          Tel. 06232/102-337
          info@berufungspastoral-speyer.de

           

          Zuständig für die Ausbildung:

          Pastoralreferent Matthias Zech
          Bischöfliches Ordinariat Speyer
          Kleine Pfaffengasse 14-18
          67346 Speyer
          Tel. 06232/102-354
          past.referent-innen@bistum-speyer.de 

          Gemeindereferent / In/in

          Gemeindereferent/innen sind Christen, die in der katholischen Kirche hauptberuflich in der Seelsorge tätig sind. Sie arbeiten als Religionspädagog/inn/en in den Pfarreien, um gemeinsam mit den Menschen in den Gemeinden den Glauben zu leben und nach Wegen hin zu einer lebendigen Kirche zu suchen.
          Fachlich gut ausgebildet und vom Bischof beauftragt, arbeiten sie in der Verkündigung, der Liturgie, der Diakonie und in der Schule. So tragen sie (Mit-) Verantwortung am Aufbau von lebendigen Gemeinden.

          Was macht ein/e Gemeindereferent/in?

          Vielfältige Einsatzfelder von Gemeindereferent/innen

          • Kinder-, Jugend-, Erwachsenenpastoral
          • Vorbereitung auf die Sakramente
          • Aufgaben in der Erwachsenenbildung
          • Befähigung von Eltern und anderen Erwachsenen zur Einführung der Kinder in den Glauben und in das Leben mit der Kirche
          • Gewinnung, Befähigung und Begleitung ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen
          • Mitwirkung bei der Planung, Vorbereitung und Feier von Gottesdiensten
          • Gestaltung von Wortgottesdiensten und anderen gottesdienstlichen Feiern
          • Gewinnung, Befähigung und Begleitung ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen
          • Begleitung von Gruppen, z. B. Kinder, Jugend, Familien, Alleinerziehende, Senioren…
          • Tätigkeiten in Teilbereichen der Gemeindecaritas, z. B. in Altenheimen Begleitung in unterschiedlichen Lebenssituationen und Lebensphasen
          • Seelsorgliche Gespräche und Hausbesuche
          • Planung und Durchführung von Ferien- und Freizeitaktivitäten
          • Gewinnung, Befähigung und Begleitung ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen
          • Beteiligung an der Erstellung und Umsetzung von pastoralen Konzeptionen
          • Ansprechperson innerhalb der Pfarreiengemeinschaft für eine oder mehrere Pfarreien
          • Verantwortung für Teilbereiche der Seelsorge (pastorale Felder, Arbeit mit pastoralen Gruppen, Arbeit mit kirchlichen Mitarbeiter/innen), durch Delegation vom Pfarrer übertragen
          • Gestaltung von Religionsunterricht in Grund-, Haupt-, Realschulen (Sekundarstufe I)
          • Schulpastoral in den verschiedenen Schulformen
          • Kategoriale Seelsorge: Nach Berufserfahrung und entsprechender Fortbildung können Gemeindereferent/innen auch in der kategorialen Seelsorge eingesetzt werden, z. B. in der Krankenhaus-, Jugend-, Gefängnisseelsorge
          Wir wird man Gemeindereferent / in?

          Voraussetzung

          Allgemeine Hochschulreife / Fachhochschulreife oder Mittlere Reife und eine abgeschlossene Berufsausbildung (Prüfungsnotendurchschnitt von mindestens 2,5)
          Erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren der Diözese Speyer
          Sechswöchiges Vorpraktikum in einer Pfarrei, nicht in der Heimatpfarrei

           

          Mögliche Ausbildungswege 

          Der klassische Ausbildungsweg im Bistum Speyer umfasst folgende Schritte:
          1. Bildungsphase
          Bachelor-Studiengang „Praktische Theologie“ an der Katholischen Hochschule Mainz (6 Semester)
          Der Studiengang bietet die theologischen Fachdisziplinen (Exegese, Fundamentaltheologie, Dogmatik, ­Liturgie) sowie Humanwissenschaften (Pädagogik, Psychologie, Soziologie), Methoden beruflichen Handelns und eine berufsorientierte spirituelle Bildung. Drei studienbegleitende Praktika (Gemeinde / Schule / Projekt) kommen hinzu.
          2. Bildungsphase
          Zweijährige Berufspraktische Ausbildung im Pastoralkurs am Priester- und Pastoralseminar in Speyer gemeinsam mit den angehenden Priestern, Pastoralreferent*innen und Gemeindereferent*innen.
          Danach ein Jahr Berufseinführung als Gemeindeassistent*in in einer Pfarrei mit der Verpflichtung zur Teilnahme an vorgeschriebenen Fortbildungsmaßnahmen.

          Studienorte und weitere Ausbildungsmöglichkeiten für die 1. Bildungsphase:

          • Bachelor-Studiengang „Angewandte Theologie und Religionspädagogik“ an der Katholischen Hochschule Freiburg (7 Semester). Der Studiengang Religionspädagogik ist als Doppelstudium kombinierbar mit dem Bachelorstudium „Soziale Arbeit“.
          • Bachelor-Studiengang “Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit (B.A.)“ an der Katholischen Stiftungshochschule München, Studienort Benediktbeuern (7 Semester). Der Studiengang Religionspädagogik ist als Doppelstudium kombinierbar mit dem Bachelorstudium „Soziale Arbeit“.
          • Bachelor-Studiengang „Religionspädagogik / Kirchliche Bildungsarbeit“ an der KU Eichstätt-Ingolstadt (7 Semester)
          • Bachelor-Studiengang „Angewandte Theologie im Fernstudium B.A.“ Diese Studienform an der KatHO NRW wird in Kooperation mit „Theologie im Fernkurs / Domschule Würzburg“ angeboten.

          Folgende Voraussetzungen gelten für das Fernstudium Theologie:
          Mittlere Reife, abgeschlossene Berufsausbildung und eine mindestens fünfjährige berufliche Tätikeit.
          Erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren der Diözese Speyer

          Bis zur 2. Bildungsphase sind folgende Kurse nachzuweisen:
          1. Grundkurs Theologie
          2. Aufbaukurs Theologie
          3. Religionspädagogischer Kurs

          Weitere Infos & Kontakt
          Referentin der Berufungspastoral:

          Pastoralreferentin Sandra Petrollo-Shatout
          Webergasse 11
          67346 Speyer
          Tel. 06232/102-337
          info@berufungspastoral-speyer.de

           

          Zuständig für die Ausbildung:

          Gemeindereferent Patrick Stöbener
          Bischöfliches Ordinariat Speyer
          Kleine Pfaffengasse 16
          67346 Speyer
          Tel. 06232/102-322
          past.referent-innen@bistum-speyer.de 

          ReligionsLehrer / Innen

          Religionslehrer/innen erteilen hauptberuflich katholischen Religionsunterricht an Schulen. Dazu stehen sie im staatlichen oder kirchlichen Dienst. Sie reflektieren mit Schüler/innen Fragen zu Glauben und Gott. Dabei motivieren sie zu einem religiösen Leben und verantwortungsvollen Handeln in Kirche und Gesellschaft. Die meisten Religionslehrer/innen unterrichten auch andere Fächer wie Deutsch, Mathematik, Sport oder Englisch. Sie haben die entsprechenden Hochschulabschlüsse erworben, die Lehramtsprüfungen bestanden und die missio canonica erhalten, die kirchliche Lehrerlaubnis für den Religionsunterricht.

          Weitere Infos & Kontakt

          Schulabteilung des Bistums Speyer

          Birgitta Greif
          Studiendirektorin i. K.

          Tel. 06232/102 219
          E-Mail: birgitta.greif@bistum-speyer.de

          Sozialreferent / in

          Der Beruf „Sozialreferent/in“ ist eine neue Funktion innerhalb einer Pfarrei im Bistum Speyer. Die Beschäftigung eines/r Sozialreferenten/in ist ein auf fünf Jahre ausgelegtes Projekt, das 2020 startete. Voraussetzung für diese Tätigkeit ist eine sozial- oder humanwissenschaftliche Qualifizierung, zum Beispiel ein Bachelor in sozialer Arbeit oder ein vergleichbarer Abschluss. Außerdem wird erwartet dass der/die Sozialreferent/in bereit ist, eine theologische Grundqualifikation zu erwerben (z. B. Würzburger Fernkurs).

          Weitere Infos & Kontakt

          Bischöfliches Ordinariat
          HA III – Personal
          Kleine Pfaffengasse 16
          67346 Speyer
          Tel: 06232 102 152
          personal@bistum-speyer.de 

          Mehr Berufe in der Kirche

          „Berufe in der Kirche“ sind vielfältiger als man denkt. Da geht es nicht nur um Priester und Pastoralreferent/innen. Um Ordensleute und Gemeindereferent/innen. Es gibt ganz viele verschiedene Bereiche innerhalb der Kirche, in denen man arbeiten kann – zum Beispiel als LehrerIn, Erzieher/in, Sozialpädagog/in, Architektekt/in, Verwaltungsangestellte/r…

          Was uns wichtig ist: dass ich dem nachgehe, was mich begeistert, was ich gut kann, wofür ich brenne. So kann auch ein Beruf in der Kirche zu einer erfüllenden Aufgabe werden.

          Kirchenmusiker / Innen

          Der Dienst des/der Kirchenmusiker/in gehört zu den Grunddiensten der Kirche. Die Musiker/innen sind vor allen allem in den Bereichen Liturgie und Verkündigung gefragt – sie gestalten Gottesdienste, Andachten, Gebetsstunden, Hochzeiten oder Beerdigungen und vieles mehr. 

          Kirchenmusiker/innen sind als Organisten und/oder Chorleiter (Kinder-, Jugend-, Erwachsenenchöre) tätig. Hauptberufliche Kirchenmusiker/innen geben ihre Kenntnis in Form von Unterricht in den verschiedenen Disziplinen an den kirchenmusikalischen Nachwuchs weiter.

          Weitere Infos & Kontakt

          Bischöfliches Ordinariat – Abteilung Kirchenmusik
          Hasenpfuhlstr. 33b
          67346 Speyer

          Ansprechpartner:
          Diözesankirchenmusikdirektor Manfred Degen
          Tel.: 06232/10093-21

          manfred.degen@bistum-speyer.de 

          Weitere Informationen: www.kirchenmusik-bistum-speyer.de

          Freiwilligendienste

          Bei einem Freiwilligendienst können Sie sich für eine bestimmte Zeit in einer Einrichtung, Organisation oder in einem Projekt engagieren. Im Bistum Speyer sind die Abteilung Jugendseelsorge und der Caritasverband der Diözese Träger der Freiwilligendienste

          Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) bietet für junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Chance, im sozialen Bereich im In- oder Ausland berufliche Erfahrungen zu sammeln.

          Der Bundesfreiwilligendienst bietet Menschen jeden Alters (über 16 Jahren) die Möglichkeit, sich in einer gemeinwohlorientierten Einrichtung für mindestens sechs Monate sozial zu engagieren und einzubringen.

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